Rennräder

Schnell unterwegs mit dem Rennrad

Ob Rennfahrer oder Genussradler - das Rennrad ist erste Wahl für alle, die gerne schnell unterwegs sind und das leichte Gleiten über den Asphalt lieben. 30 oder 40 Stundenkilometer? Wo ein E-Bike schon lange abriegelt, fängt für halbwegs trainierte Rennradfahrer der Spaß erst an. Dank dünner Reifen, niedrigem Gewicht und aerodynamischer Sitzposition sind hohe Geschwindigkeiten auf dem Renner sehr viel leichter zu erreichen als auf anderen Fahrrädern.

Rennrad-Einsteigermodelle bekommt man ab etwa 700 Euro, für ein High-End Bike wie das Trek Madone 7 oder die Teammachine von BMC kann man bei entsprechender Ausstattung auch das Zehnfache ausgeben.

 

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Giant Defy 0
Artikel-Nr.: 7670-13524
ab 1.499,00
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Giant TCR Composite 1 (LTD) [2014]
Artikel-Nr.: 7670-13509
ab 1.799,00
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Der Kampf der Elemente beim Rennradbau

Ambitionierte Hobbysportler werden ab etwa 1500 Euro fündig. In dieser Preisklasse kommen sowohl Renner aus Aluminium als auch aus Carbon in Frage. Dabei ist die Wahl des Materials nicht mehr allein eine Frage des Geldes.

Im Vergleich zum früher verbreiteten Stahl sind beide Materialien steif und auch leicht, wobei die Vorteile bei der Kohlefaser noch ausgeprägter sind. Doch auch beim Aluminium-Rahmenbau hat sich in den letzten Jahren viel getan, dünnwandige Konstruktionen und moderne Schweißtechniken sorgen dafür, dass es manch ein Alu-Rahmen locker mit der Kohlefaser-Konkurrenz aufnehmen kann.

Alu gilt allgemein als unempfindlicher, etwa bei Stürzen. Ist Carbon beschädigt, erkennt man es nicht immer auf den ersten Blick. Ansonsten ist Carbon das langlebigere Material, ermüdet also nicht so schnell. Größter Pluspunkt von Carbon ist neben dem Gewicht der Komfort: Carbon dämpft besser.   Auch bei Alu-Rennern werden deshalb meist Gabeln aus Carbon verbaut, Sattelstützen aus Carbon bieten zusätzliche Federung.

Beide Materialien in Erwägung ziehen

Wer einen Alu-Renner aufrüsten will, kann mit Kohlefaser-Komponenten Einiges herausholen. Bei begrenztem Budget lohnt es sich auf jeden Fall, beide Materialien in Erwägung zu ziehen. Denn hochwertige Alu-Räder wie das TCR SLR von Giant sind oft deutlich besser ausgestattet als Carbonrenner in ähnlicher Preislage. Das äußert sich zum einen bei den Laufrädern - hier lassen sich locker 200 Gramm Gewicht einsparen - als auch bei der Schaltgruppe.

Schaltgruppen von Shimano

Shimano, SRAM und Campagnolo bieten jeweils vier Varianten für jedes Budget. Günstigere Modelle wie 105, Athena oder Apex unterscheiden sich vor allem im Gewicht, teils auch im Schaltkomfort und im Verschleiß von teuren Edelgruppen wie Dura Ace, Record oder Red. Brauchbar sind sie natürlich trotzdem, zumal die Technik der teuren Gruppen früher oder später auch bei den günstigeren ankommt.

Anspruchsvolle Freizeitsportler setzen meistens auf die obere Mittelklasse: Ultegra, Chorus und Force überzeugen durch ausgereifte Technik und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Allerdings kosten sie allein schon mehr, als manche für ein ganzes Rad ausgeben möchten. Die neue SRAM Force 22 ist mit 1045 Euro gelistet, die Ultegra mit knapp 1000. Wer insgesamt nicht mehr als 1500 Euro für ein Rennrad ausgeben möchte, ist mit einer 105er Schaltung normalerweise gut beraten. Die teureren Gruppen sind inzwischen alle standardmäßig mit elffach-Antrieb erhältlich, Campagnolo bietet das auch bei der Athena. Bis vor kurzem war die zehnfach-Kassette bei modernen Rennrädern Standard. Der Trend geht also hin zu mehr Gängen , wobei sich die Dreifachkurbel, wie man sie vom Mountainbike kennt, bei Rennrädern nicht durchgesetzt hat. Aktuell bietet sie nur Shimano bei der 105er Gruppe an. Bergtauglich kann ein Rennrad aber auch mit 20 oder 22 Gängen sein.

Tipp: Wer gern leichtere Gänge tritt, montiert einfach eine Kompaktkurbel und eine Kassette mit entsprechender Abstufung. Mit dem 32er Ritzel von SRAM beispielsweise erreicht man eine ebenso leichte Übersetzung wie mit dem kleinsten Gang einer Dreifachkurbel.