Mountainbikes












Ab ins Gelände mit dem Mountainbike

Mit Karacho holprige Abfahrten herunterbrettern, Singletrails entlang balancieren oder einfach nur entspannt über Wald- und Schotterwege rollen - abseits des Asphalts ist das Mountainbike erste Wahl . Seit Ende der 70er Jahre in den USA die ersten Geländeräder in Serie gebaut wurden, hat sich in der Entwicklung eine Menge getan.

Inzwischen gibt es für jeden Einsatzzweck eigene Rad-Kategorien. Bestimmte Merkmale teilen aber alle Mountainbikes. Da sind zum einen die breiten, grobstolligen Reifen. Die Laufräder messen klassischerweise 26 Zoll, in den letzten Jahren setzen aber auch immer mehr Hersteller auf größere Umfänge.

Trek beispielsweise baut seit 2010 sogenannte 29er. Die Vorteile: Mehr Komfort und bessere Kontrolle über das Rad, allerdings sind die Räder auch schwerer und damit etwas träger.

Um ein breites Übersetzungsspektrum abzudecken, haben Mountainbikes in der Regel drei Kettenblätter, mit denen sich auch deutlich kleinere Gänge treten lassen als beispielsweise bei Rennrädern üblich. Spezialräder wie Downhill-Bikes oder Enduros haben oft auch nur ein Kettenblatt.

Die Federung im Mittelpunkt

Hauptmerkmal von Mountainbikes ist ihre Federung, entweder über Stahlfedern oder mit Öl- oder Luftdämpfung. Minimum ist eine Federgabel, für die sich je nach Einsatzzweck mit unterschiedliche Federwege einstellen lässt. Räder, die außer der Federgabel keine weitere Dämpfung haben, nennt man Hardtail. Oft sind die für den Cross-Country-Einsatz ausgelegt, also für unbefestigte Straßen und Wege, aber seltener für schweres Gelände. Ihr Vorteil ist, dass sie vergleichsweise leicht sind.

Flexibel durch das Gelände mit dem Fully

Dort, wo Rad und Fahrer stärker beansprucht werden, sind Full-Suspension-Bikes, kurz Fullys - erste Wahl. Sie sind nicht nur an der Federgabel gedämpft, sondern auch am Hinterbau. Das macht die Räder schwerer, aber auch spürbar komfortabler auf schwierigem Untergrund. All-Mountain-Bikes, die für flexiblen Geländeeinsatz gebaut sind, werden heute üblicherweise als Fullys konzipiert. Doch auch bei den anderen MTB-Arten ist die volle Federung Standard. Das gilt insbesondere für die schweren Downhill-Maschinen, etwa das Glory von Giant, die Fahrer möglichst schnell bergab bringen sollen.

Das Gewicht im Visier beim Freeride

Auch beim Freeride steht die Abfahrt im Fokus, allerdings müssen die Fahrer hier auch steile Abschnitte bewältigen, weshalb Gewicht eine größere Rolle spielt. Wer einen Allrouner sucht, der sowohl für den Waldweg als auch für den Alpencross taugt, findet im All Mountain-Bike die gewünschte Variabilität. Enduros eignen sich noch mehr für den Renneinsatz, sind aber ebenfalls tourentauglich. Ein vielseitiges Bike ist beispielsweise das Trailfox von BMC.