Elektrorad

Mit dem E-Bike zur Arbeit · Ein neuer Trend rollt an

Steigungen fühlen sich plötzlich flacher an, nach Ampelstopps ist man sofort wieder mühelos im Tempo und Gegenwind wird allenfalls als erfrischendes Lüftchen wahrgenommen - E-Bikes machen Radfahren einfach angenehm .

Mit den Motorfahrrädern früherer Jahrzehnte haben moderne Elektroräder nicht mehr viel zu tun und auch die Käuferschicht hat sich gewandelt: Natürlich ist das E-Bike immer noch für Menschen interessant, die aus gesundheitlichen oder Altersgründen kein normales Rad mehr fahren können oder wollen. Doch auch andere entdecken den Reiz des leichten Pedalierens : Berufstätige kurbeln locker am morgendlichen Stau vorbei und kommen unverschwitzt in der Arbeit an. Freizeitradler können Leistungsunterschiede ausgleichen, so dass gemeinsamen Touren für alle Beteiligten Spaß machen. Lastenräder lassen sich dank Elektromotor mühelos beschleunigen.  

Und selbst sportliche Fahrer schätzen es, mit Geschwindigkeiten von über 40 Stundenkilometern mühelos durch Stadt und Gelände zu flitzen.

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Flyer Cargo Deluxe [2012]
Artikel-Nr.: 7195-7987
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Flyer T-Serie T5 Deluxe [2013]
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Speed-Pedelec · Das E-Bike mit Führerschein

Solch ein Tempo ist aber nur bei einer bestimmten Art von E-Bike möglich: Dem sogenannten Speed-Pedelec . Es trägt ein Versicherungskennzeichen und darf nur mit Führerschein oder Prüfbescheinigung und Helm gefahren werden, schließlich ist es schneller als manches Mofa mit Verbrennungsmotor. Bis zu 40 oder 45 Stundenkilometer lassen sich mit S-Pedelecs wie dem Flyer Vollblut erreichen, danach riegelt der Motor ab. "Normale" Pedelecs unterstützen Fahrer bis zu 25 Stundenkilometer . Ein höheres Tempo ist nur mit Muskelkraft machbar. Rechtlich ist das Pedelec ein ganz normales Fahrrad, es gibt also weder Helm- noch Versicherungspflicht.

Eines haben beide Pedelec-Varianten gemeinsam: Der Motor arbeitet nur, solange der Fahrer auch tritt.

Die Qual der Wahl · Es findet sich für jeden etwas

Ob Citybike mit aufrechter Sitzposition, sportlicheres Trekkingbike, flexibles Faltrad, futuristisches Urban-Bike oder individueller Cruiser - zu wenig Auswahl dürfte für Pedelec-Käufer wirklich kein Problem sein. Die meisten Rahmen bestehen aus Aluminium. Dort, wo es aufs Gewicht ankommt, etwa bei Mountainbikes, wird auch Carbon verbaut. Räder aus Kohlefaser können auch deutlich unter 15 Kilo wiegen, üblich sind bei E-Bikes sonst mindestens 20 Kilo, denn Motor und Akku allein bringen bis zu neun Kilo auf die Waage.

Das Herzstück der E-Bikes

Der Antrieb sitzt entweder im Vorderrad, im Hinterrad oder im Bereich der Kurbel. Die erste Variante ist am unkompliziertesten und kommt daher oft bei günstigen Pedelecs zum Einsatz. Höheren Fahrkomfort bieten aber Modelle mit Mittelmotor oder Hinterradantrieb. Letzterer ist wegen der höheren Traktion insbesondere bei sportlicher Fahrweise von Vorteil, der Mittelmotor kommt hingegen dem "normalen" Fahrgefühl am nächsten. Er ist auch der einzige, der sich mit einer Rücktrittbremse kombinieren lässt.

E-Bikes bieten eine große Auswahl an Schaltgruppen

Pedelecs fahren sich zwar leichter, schalten muss man aber natürlich trotzdem. Wie bei unmotorisierten Rädern kann man auch hier zwischen Ketten- und Nabenschaltung wählen. Bei Mittelmotoren empfiehlt sich letzteres, da Kettenschaltungen hier leichter verschleißen. Nabenschaltungen sind in der Regel etwas teurer und ein wenig schwerer und decken nicht so viele Gänge ab, dafür sind sie aber auch sehr pflegeleicht und damit gerade für den Alltagseinsatz bestens geeignet. Der Vorteil von Kettenschaltungen ist - neben dem Preis - auch die Übersetzungsvielfalt : Möglich sind zwischen acht und 30 Gänge. Diamants S-Pedelec Zouma Supreme beispielsweise ist mit 24 Gängen durchaus bergtauglich.

Die Reichweite der E-Bikes

Wer mit einem E-Bike tatsächlich auf Bergtour gehen will, ist auf einen leistungsstarken Akku angewiesen, sonst muss man am Ende ohne Motor weiterstrampeln. Je mehr Watt pro Stunde der Akku liefert, desto besser ist die Reichweite .

Wie weit man mit einem E-Bike kommt, hängt aber noch von vielen anderen Faktoren ab: Gegen- oder Rückenwind, flach oder bergig? Schwerer oder leichter Fahrer? Je nachdem, wie stark der Motor beansprucht wird, kann die Reichweite zwischen 40 und weit über 100 Kilometern liegen.