Cyclocrosser

Modifiziert ab ins Gelände mit dem Cyclocross

Cyclocross (auch Querfeldeinrennen) ist eine Disziplin des Radsports, die vor allem im Herbst und Winter auf unbefestigten Wegen ausgetragen wird. Im Unterschied zum Mountainbikesport wird beim Cyclocross auf Rennrädern gefahren, die hinsichtlich der Geländeeignung modifiziert werden. Die leicht veränderte Rahmengeometrie erlaubt eine aufrechtere Sitzposition zur besseren Kontrolle des Rades. Darüberhinaus werden breitere Reifen - je nach Gelände 30-35 mm - mit entsprechender Profilierung verwendet .

Das Fahrrad schnell unter Kontrolle haben

Crossräder werden häufig mit 3-fach Kurbeln ausgestattet um ein größtmögliches Übersetzungsspektrum abzudecken. Auch zusätzliche Bremsgriffe am Oberlenker finden bei einigen Rädern Verwendung um jederzeit schnell und präzise bremsen zu können.

Cyclocross die Alternative im Radsport

Cyclocrossrennen dauern etwa eine Stunde und finden üblicherweise auf einem etwa 1-3 km langen Rundkurs statt der mehrmals absolviert wird. In der Regel befinden sich auf diesen Rundkursen sehr steile Passagen oder Hindernisse die nur mit geschultertem Rad zu Fuß überwunden werden können.
Cyclocross entstand Anfang des 20ten Jahrhunderts in Frankreich, als Straßenrennfahrer im Winter vor dem Saisonstart zum Formaufbau auf Wiesen und in Wäldern trainierten um ihre Kondition unter schwereren Bedingungen zu verbessern. Die ersten regelmäßig organisierten Querfeldeinrennen wurden in den 20er Jahren ausgetragen. Die ersten Querfeldein-Weltmeisterschaften fanden 1950 in Paris statt.
In den letzten Jahren hat sich Cyclocross zu einem echten Breitensport entwickelt. Die Teilnehmerzahlen bei den Lizenzrennen, vor allem aber bei den Hobbyrennen, entwickeln sich konstant nach oben. Auch die Anzahl der Crossrennen in Deutschland nimmt stetig zu.

Das Crossrad stellt für viele Sportler eine echte Alternative zum normalen Trainingsalltag dar. Aufgrund seines Gewichts und seiner Bauweise ist es in fast jedem Terrain einfach und sicher zu bewegen. Ein bis zwei Stunden durch den Wald, über Stock und Stein, ohne lästigen Autoverkehr und kalten Zugwind, bringen enormen Spaß. Darüberhinaus wird neben der Kondition auch die Radbeherrschung deutlich verbessert , ein Aspekt, der auch in der alltäglichen Benutzung des Fahrrades durchaus von Vorteil ist.